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Die „rasch aufstrebende südafrikanische Sopranistin, Golda Schultz“ (The Times) studierte Journalismus an der Rhodes University in Grahamstown, Südafrika, in dessen Zuge sie - geprägt von einem kulturaffigen Elternhaus - ihr erstes Musik-Wahlfach absolvierte. In der Bibliothek der Universität entdeckte sie eine Aufnahme von Le nozze di Figaro und ein Video von Die Fledermaus mit Sopranistin Kiri Te Kanawa sowie ein Album der legendären Maria Callas. Von diesen Aufnahmen inspiriert begann Golda Schultz Mozart-Werke zu interpretieren - und sollte bis zum heutigen Tag nicht damit aufhören. Es folgte der Abschluss eines Opernstudiums an der University of Cape Town, was ihre Entscheidung, einer Gesangskarriere nachzugehen, festigte. Nach zwei Jahren an der Cape Town Opera reiste Golda Schultz zum ersten mal in die USA, um erfolgreich an der prestigeträchtigen Juilliard School vorzusingen.

Anfang 2011 informierte der Leiter des Juilliard School Gesangslehrgangs Golda Schultz darüber, dass ein Vorsingen für das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper frei geworden war. Nach der zweiten Runde dieses Vorsingens wurde ihr umgehend eine 2-Jahres-Stelle angeboten. Im Anschluss an ihre Zeit im Münchner Opernstudio war Golda Schultz eine Saison lang Mitglied des Ensembles am Stadttheater Klagenfurt, wo sie viel Beachtung für die Neuproduktionen von Der Rosenkavalier (Sophie) und Giulio Cesare (Cleopatra) erhielt.

Zur ihren Debüts zählten unter anderem die von der Kritik gelobten Vorstellungen 2012 an der Bayerischen Staatsoper (Hauptrollendebüt als Contessa Almaviva in Le nozze di Figaro noch während ihrer Zeit im Opernstudio), 2014 bei den Salzburger Festspielen (Sophie, Der Rosenkavalier), 2016 beim Glyndebourne Festival (Contessa Almaviva, Le nozze di Figaro) und 2015 an der Staatsoper Hamburg mit der Welturaufführung von Beat Furrers La bianca notte in der weiblichen Hauptrolle Sibilla, dirigiert von Chefdirigentin Simone Young, die zur Festigung ihres positiven Rufs beitrugen. Die Londoner Zeitung The Guardian behauptet, „Man kann sich kaum feineren Soprangesang vorstellen“, und The Financial Times schrieb, „Golda Schultz singt mit Kraft und Sicherheit, ihre Stimme hat eine unverwechselbar aufregende Strahlkraft; sie ist eine Newcomerin, die einfach alles hat.“

In der Saison 2017/18 debütiert Golda Schultz an der Metropolitan Opera als Pamina in Die Zauberflöte unter dem Dirigat von Maestro James Levine. In der Saison 2017/18 singt sie u.a. Hauptrollen an der Bayerischen Staatsoper in den Produktionen Carmen (Micaëla), La bohème (Musetta), Das Rheingold (Freia), Così fan tutte (Fiordiligi) und Parsifal (Klingors Zaubermädchen); Auftritte bei der Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung und der Reihe Great Voices am Wiener Konzerthau; ihr Debüt am neuen Nationaltheater Tokio in Der Rosenkavalier (Sophie); Aufführungen von Haydns Die Jahreszeiten mit dem Cleveland Orchestra in Cleveland und der Carnegie Hall in New York; und ein Engagement am Opernhaus Zürich in der Hauptrolle The Widow in Mendelssohn’s Elias.

In der Saison 2016/17 absolvierte Golda Schultz - der das britische Opera Magazine eine „strahlende Zukunft“ voraussagt - ihr Haus- und Rollendebüt an der Mailänder Scala als Susanna (Le nozze di Figaro) unter Franz Welser-Möst, kehrte für ihre erste Vitellia (La clemenza di Tito) unter dem Dirigat von Teodor Currentzis in einer Neuproduktion von Peter Sellars zu den Salzburger Festspielen zurück und sang weiterhin als Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper u.a. Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte) und Liù (Turandot). Darüber hinaus absolvierte sie aufregende Konzertdebüts, darunter ihr Debüt mit dem National Symphony Orchestra mit Mahlers Symphonie Nr. 2 unter Christoph Eschenbach, dem Gewandhausorchester Leipzig in Tippetts A Child of Our Time unter Stefan Asbury und mit dem Finnischen Radio Symphonieorchester mit einem Programm von Mozart-Konzertarien unter John Storgårds.

Als begeisterte Konzertinterpretin freut sich Golda Schultz des Weiteren über ihre jüngsten Debüts beim Isländischen Sinfonieorchester mit Strauss’ Brentano Liedern unter Andrew Litton, beim Rheingau Musik Festival in Mendelssohns A Midsummer Night’s Dream sowie bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auf einer Japan-Tournee mit Beethovens Fidelio - beides dirigiert von Paavo Järvi - und beim Musikfestival Heidelberger Frühling unter Mirga Gražinytė-Tyla mit Beethovens Ah! Perfido.

Stand: Oktober 2017